Razer Huntsman unter Linux

Unter Linux gibt es den openrazer Treiber um Razer Geräte anzusteuern. Leider hat Razer bei neueren Geräten das „Protokoll“ gewechselt und betreibt jetzt wohl mehr „Software Based Lightning“. Lange Rede – kurzer Sinn: der openrazor Treiber aus den aktuellen quellen funktioniert noch nicht.

Wenn man nicht alles selber bauen will sollte man sich erst mal das Frontend installieren. Unter KDE bietet sich Polychromatic an. Dazu muss man auch den Treiber „schon mal“ installieren.

Anschließen hohlt man sich die Openrazer-Quellen von hier: https://github.com/sumpster/razer-drivers.git

Danach der üblich Weg:

danach noch den openrazor_daemon aus /usr/lib/python3.x nach /usr/lib/python3/dist-packages kopieren, durchstarten und schon kann man die Huntsman unter Linux steuern.

Wichtig: nutzt !!nicht!! die abkürzung über ubuntu_install. Die ist fürs pakaging gedacht und zerschießt euch das System.

git kodi pull request

uacctd unter systemd

Wer „aus Gründen“ einen uacctd auf einem System einsetzt, bei dem zwar der systemd zum einsatz kommt, aber das uacct-packet kein Service-File mitliefert, hier ein excampel:

Samsung Handy disconnected sich ständig.

Bestimmte Android Phones (bei mir eine Samsung A3 2016) scheinen ein Problem mit ihrer 802.11r Implementierung zu haben.

Symptom: Es kann keine Stabile WLAN Verbindung aufgebaut werden. Ständig disconnected/reconnected sich das Device. Bei mir hat es nur eines von 8 Geräten betroffen, deshalb hab ich die AP/Controller Seite Implementierung ausschließen.

Lösung: testhalber mal UAPSD auf dem Netzwerk abschalten

EdgeMax router retten …

Ich hatte die vergangene Woche relativ viel Pech und ich beide meiner EdgeMax-Router (EdgeMax Lire und EdgeMax 5PoE) in einen zustand gebracht, in dem sie nicht mehr ordentlich booteten. Beide Zustände waren selbst verschuldet: Bei einem Router hab ich scheinbar einen wichtigen BootSkript modifiziert, so dass in einem bestimmten Zustand ein Booten nicht mehr möglich war. Bei dem anderen Router hab ich wohl durch „ungünstiges“ Reseten das FileSystem geschrottet.

Es stehen nun zwei Varianten für das Recovery zur Verfügung.

  1. Recovery System vie TFTP booten und Fehler beheben
  2. Router aufschrauben, USB Stick ausbauen, Stick an anderem System mounten und die Reperatur starten

Alles setzt auf dem EdgeMax RecoveryKit auf. Will man via TFTP sein system retten, geht man nach dieser Anleitung vor: https://community.ubnt.com/t5/EdgeMAX/EdgeMax-rescue-kit-now-you-can-reinstall-EdgeOS-from-scratch/td-p/514857

In meinem fall musste ich jedoch nicht alles neu installieren. Wenn man das Rettungs-OS hoch gefahren hat, ist unter /root/w das overlay gemounted. Hat man im EdgeOS irgendein Script oder Config File geändert, taucht es hier auf. Löscht man es, hat man wieder die original Version. Im Zweifelsfall kann man einfach alle Änderungen in einen Sicherungs-Ordner verschieben und von Scratch starten …

Eine andere Hausnummer war der IO Defect. Hier musste ich erst mal den Stick ausbauen und testen. Nach mehrfachen „badblock“ Durchläufen war klar, dass es nur das FileSystem zerschossen hatte. Da nach den Durchlauf von Badblock die PartionsTabelle zerstört wurde muss ich komplett vom scratch aufsetzten.

Mit folgendem script habe ich angefangen: https://github.com/vyos/emrk/blob/master/bin/emrk-reinstall.

Da ich keine Risiko eingehen wollte, habe ich alle befehle einzeln per hand ausgeführt, man kann aber auch einfach die variablen korrekt setzten und das Skript im ganzen ausführen. Anschließend Stick wieder einbauen router hochfahren und neu konfigurieren…

Änderungen bei LVM

Wer wie ich regelmäßig einen Raid 1 (Mirror) mit LVM aufbaut/betreibt, wird seit neusten (zu mindestens wenn er auf den aktuellen Ubuntu LTS setzt) in folgendes Problem laufen. Der bisher gültige Befehl führt nicht mehr zum gewünschten Ergebnis:

Das ganze liegt daran, dass sich die art wie LVM jetzt einen Raid aufbaut wohl geändert haben soll. Ich bin da nicht tiefer hinabgestiegen. Schlussendlich muss man einfach noch den Typ mit angeben, dann klappt es wieder.

Script beim Resume in Ubuntu Xenial (16.05)

Die Xenial Server Distribution deployed standardmäßig keine pm-utils mehr. Selbst wenn man diese nachinstalliert ziehen die Script-Hooks nur wenn man direkt die Kommandos aufruft. Bei Calls über d-bus werden die nicht ausgelöst. Will man systemweit scriptes bei einem Suspend oder Resume aufrufen muss man ein skript (service) in den systemd einhängen.

Die Service Datei muss unter /etc/systemd/system liegen und auf .service enden. Der Inhalt muss ungefähr so aussehen um nach jedem „aufwachen“ einen Skript auszuführen.

CineS2 Treiber „OnTheFly“ laden

Wer wie ich eine CineS2 6.5 im einsatz hat, ist unter Ubuntu ein bisschen gekniffen. Der Treiber wird noch nicht mit dem offizjellen Kernel ausgeliefert. Das führt dazu das man leider auf einem Produktivsystem etwas selber bauen muss. Besonders nach einem Kernel Update nerft das ganze, da man den Treiber im laufenden Betrieb überschreiben muss.

Als erstes brauch man git. Via git clone oder gut pull von https://github.com/DigitalDevices/dddvb die neusten Sourcen downloaden.

Erst mal den alten Treiber „entladen“ (fals man noch weitere DVB-Karten hat müssen deren Treiber auch entladen werden)

anschließend geht es ans bauen

Treiber wieder laden …

So geht es auch ohne Neustart …